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Vergleich

bKV oder Gehaltserhöhung: Was kommt bei Ihrem Team wirklich an?

Bei gleichen Kosten für den Arbeitgeber bringt die bKV ihren Mitarbeitenden meist ein Vielfaches an Gegenwert. Denn von einer Gehaltserhöhung gehen Steuern und Sozialabgaben ab, von der bKV nicht.

Das Wichtigste in Kürze
  • Für 275 € Arbeitgeberkosten im Jahr kommen als Gehaltserhöhung rund 127 € netto an.
  • Für denselben Betrag erhält die Person in der bKV 600 € Gesundheitsbudget plus Services.
  • Grund: Lohnsteuer und Sozialabgaben auf beiden Seiten. Die bKV ist als Sachbezug frei davon.
  • Die bKV ersetzt faire Gehälter nicht, sie macht jeden zusätzlichen Euro wirksamer.

Die Rechnung: gleicher Aufwand, anderer Effekt

Beispiel: 3.000 € Monatsgehalt, Steuerklasse I. Der Arbeitgeber gibt pro Person 275 € im Jahr aus, entweder als Gehaltserhöhung oder als bKV mit 600 € Budget.

GehaltserhöhungbKV
Kosten Arbeitgeber/Jahr275 €275 €
davon Arbeitgeberanteil SVca. 49 €0 €
Brutto beim Mitarbeitendenca. 226 €–
Steuern und SV Mitarbeitendeca. 99 €0 €
Kommt anca. 127 € netto600 € Gesundheitsbudget
Pro Monatca. 10,60 €Video-Arzt, Facharzttermine, Coaching inklusive

Richtwerte; der Netto-Anteil sinkt mit höherem Gehalt weiter. Für Arbeitgeber kommt hinzu: Die bKV-Beiträge sind wie Gehalt Betriebsausgaben.

Rund 10,60 € mehr im Monat fallen auf der Gehaltsabrechnung kaum auf. Eine Brille für 420 €, von der 315 € erstattet werden, merkt man dagegen sofort.

„Meine Mitarbeitenden wollen lieber mehr Geld“

Den Einwand hören wir in fast jedem Erstgespräch. Vier Antworten darauf:

  1. Mehr Wert fürs gleiche Geld: Wer zwischen rund 127 € netto und 600 € Gesundheitsbudget wählen kann, entscheidet sich nach dem Nachrechnen meist anders als im ersten Moment.
  2. Geld gewöhnt man sich schnell an: Eine kleine Gehaltserhöhung ist nach wenigen Monaten Normalität. Die bKV erlebt man jedes Mal neu, wenn eine Rechnung erstattet wird oder ein Facharzttermin plötzlich nächste Woche möglich ist.
  3. Es geht um mehr als Geld: Video-Sprechstunde, Terminservice, Coaching und Hilfe bei Pflegefällen in der Familie kann man sich für Geld allein kaum kaufen.
  4. Kein Entweder-oder: Gehaltsrunden bleiben möglich. Die bKV macht den Benefit-Teil effizienter.

Tipp: Fragen Sie Ihr Team. In vielen Betrieben zeigt eine kurze Umfrage mit konkreten Zahlen, dass die Mehrheit die bKV wählt.

Wann eine Gehaltserhöhung trotzdem richtig ist

Wenn Gehälter unter dem Marktniveau liegen, löst keine Zusatzleistung das Problem. Die bKV ist am stärksten als Ergänzung zu fairen Gehältern, als Anerkennung für Treue oder als Alternative zu Einmalzahlungen.

Und im Vergleich zu anderen Benefits?

BenefitSteuerlichWirkung
bKVSachbezug bis 50 €/MonatGesundheit, auch für Familie, sichtbar bei jeder Erstattung
Gutschein/SachbezugskarteSachbezug bis 50 €/MonatKonsum, schnell vergessen
Jobradeigene Regelnnur für einen Teil des Teams relevant
bAV-Zuschusssteuerlich gefördertWirkung erst im Ruhestand

bKV und Gutscheine teilen sich die 50-€-Grenze. Wie Sie beides kombinieren, steht unter bKV Steuer.

Häufige Fragen

Ist eine bKV besser als eine Gehaltserhöhung?

Bei gleichen Kosten für den Arbeitgeber meist ja: Für 275 € im Jahr kommen als Gehaltserhöhung bei 3.000 € Monatsgehalt in Steuerklasse I rund 127 € netto an, als bKV 600 € Gesundheitsbudget plus Gesundheitsservices.

Warum kommt von einer Gehaltserhöhung so wenig an?

Weil auf beiden Seiten Sozialabgaben und beim Mitarbeitenden Lohnsteuer anfallen. Die bKV ist als Sachbezug innerhalb der 50-€-Freigrenze frei davon.

Können Mitarbeitende statt der bKV Geld verlangen?

Nein. Ein Wahlrecht zwischen bKV und Geld würde den Sachbezug gefährden. Die bKV wird als Versicherungsschutz gewährt.

Quellen

Was kostet die bKV für Ihr Unternehmen?

Wir rechnen mit Ihren eigenen Zahlen: Kosten nach Steuern, Vergleich mit einer Gehaltserhöhung, Break-even bei Fehlzeiten und Fluktuation. Kostenlos, meist innerhalb von zwei Werktagen.

Für Neuabschlüsse bis 31.12.2026 gelten die heutigen Konditionen, ab 2027 sind in einigen Branchen Zuschläge vorgesehen.

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